Der VW Golf III und die RONAL R50

Mit einer stark abgerundeten Karosserie kam 1991 der Golf III auf den Markt. Ja, er sah anders aus – und war trotzdem sofort als Golf zu erkennen. Angeboten wurde er unter anderem mit einem VR6-Motor und revolutionierte somit die damalige Kompaktklasse. Typisch für die Generation: die mandelförmigen Scheinwerfer.

Datum:
04 September 2020
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Und es war natürlich der erste Golf mit Frontairbags. Im gleichen Jahr erfüllte VW mit dem ersten Golf Kombi (Golf Variant) einen langgehegten Kundenwunsch. Stauraum-Liebhaber mussten ab sofort nicht mehr mit dem Opel Astra oder Ford Escort liebäugeln.

Ein Coup mit europaweiter Medienwirksamkeit gelang Volkswagen mit dem Sponsoring der Tournee des britischen Pop-Trios Genesis –  später auch eine Golf III Edition von Bon Jovi und Pink Floyd. Er erhielt eine hochwertige Soundanlage, kombiniert mit dem damals umweltfreundlichsten Motor. Diesen hatte sich nämlich Pink Floyd Mitglied David Gilmour gewünscht.

Mit diesem Modell wurden einschließlich der bisherigen Golf-Baureihe insgesamt 15 Millionen Exemplare produziert, und der Golf war lange Zeit einer von Deutschlands beliebtesten Gebrauchten. Zwischen 1991 und 1997 wurden 4,83 Millionen Fahrzeuge gefertigt und ab einem Preis von 19.975 D-Mark (umgerechnet ca. 9.990 Euro) verkauft.

Perfekt dazu passt die RONAL R50.

R50

 

Genau wie der Golf III ist sie formvollendet, klar definiert, schnörkellos und pflegeleicht: Das R50 AERO polished Desgin beeindruckt besonders dank seiner Kult-Speichen zur Kühlung der Bremsen, der unbestechlich geschlossenen Form und – wie es der Name vermuten lässt – mit seiner Aerodynamik. Nebst dem Klassiker in Schwarz-frontkopiert ist sie auch in einer hochwertigen, komplett kugelpolierten Oberfläche ohne Schriftzug und in Racing gold-hornkopiert erhältlich. Damit wird der Kult um die ehemaligen Racing-Felgen aus den 1980er Jahren in einer zeitgemäßen Variante auch im dritten Jahrtausend fortgesetzt.

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